Der Deutsche Wetterdienst warnt auf seiner Seite mit unten angehängter Karte vor extrem hoher Gefahr für Brände auf Wiesen und Feldern.
Es sollte darauf geachtet werden, keine Zigaretten achtlos in der Umwelt zu entsorgen und Hitzequellen (Grill oder auch der Katalysator vom KFZ) von Feldern und Wiesen fern zu halten!
Samstag, 4. Juni 2011
Sonntag, 24. April 2011
GlobalSet 2011
Leider wird es in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nur einen GlobalSet (Weltweite Notfunkübung der IARU) geben. Als Termin ist der 12.November 2011 von 11 bis 15 Uhr Ortszeit festgelegt worden.
Der bisher immer statt findende Termin im Mai ist für dieses Jahr abgesagt worden, da die Organisation und Nachbereitung des GlobalSet inzwischen mehr Zeit in Anspruch nimmt und die Organisatoren nicht auf Kosten der Qualität zwei Termine "durchziehen" wollen.
Quelle: Greg Mossop / G0DUB / IARU
Der bisher immer statt findende Termin im Mai ist für dieses Jahr abgesagt worden, da die Organisation und Nachbereitung des GlobalSet inzwischen mehr Zeit in Anspruch nimmt und die Organisatoren nicht auf Kosten der Qualität zwei Termine "durchziehen" wollen.
Quelle: Greg Mossop / G0DUB / IARU
Dienstag, 15. März 2011
Update Erdbeben Japan 3
Folgende Informationen von Jim, VK3PC, erreichten uns über die IARU. Es wird darum gebeten, die erwähnten Frequenzen freizuhalten. Außerdem wird noch mal darauf hingewiesen, dass im Moment keine weitere Unterstützung durch Funkamateure notwendig ist.
Tatsachen zum Erdbeben / zur Katastrophe in Japan
Japan bleibt in einer schwierigen Situation. Opferzahlen steigen, es kommt durch die großflächige Zerstörung zu Versorgungsengpässen bei Strom-, Benzin- und Wasserversorgung.
IARU Region 3 Secretary, Ken Yamamoto JA1CJP sagte, dass die Japan Amateur Radio
League (JARL) mit der HQ-Station JA1RL und andere Amateurfunkstationen ihren Beitrag bei den Rettungsmassnahmen beitragen.
Ken JA1CJP sagte: "In den weniger zerstörten Gebieten wird der Strom zeitweise abgestellt. Funkamateure haben Stationen in Behelfsunterkünften aufgebaut.
Es sieht so aus, dass es so noch mehre Wochen oder sogar Monate weiter geht.
Das starke Erdbeben am Freitag traf den Nordosten von Sendai und verursache zudem eine zehn Meter hohe Tsunami-Welle.
Ken, JA1CJP, zitiert eine lokale Presseagentur: "Die Situation wird immer schlimmer. Am 15. März gab die Polizei bekannt, dass 2414 Menschen inzwischen zu Tode gekommen sind, 3118 Menschen werden derzeit vermisst.
55380 Häuser bzw. Gebäude wurden durch das Erdbeben beschädigt, 3000 Häuser wurden vom Tsunami weggespült."
Rettungsteams sind inzwischen angekommen und nehmen ihre Arbeit in den betroffenen Gebieten auf.
Die Teams kommen aus verschiedenen Ländern, z.B. aus Korea, Singapore, Neuseeland, China, USA, Deutschland, Schweiz, Österreich und Russland.
Insgesamt hat die japanische Regierung Hilfe aus 91 Ländern und neun international tätigen Organisationen erhalten.
Laut Ken sind die Probleme in dem Atomkraftwerk in Fukushima ein weiteres Problem. Aus dem beim Erdbeben und Tsunami beschädigten Atomkraftwerk traten radioaktive Gase aus.
Es wird berichtet, dass es durch das schlimmste Erdbeben seit 140 Jahren und den Tsunami zu Kraftstoffmangel und Unterbrechungen beim Schienen- und Straßenverkehr in den betroffenen Regionen kommt.
JA1RL arbeitet nun als Notfunk-Leitstelle, die von Funkamateuren in den Katastrophengebieten unterstützt wird. Es werden Frequenzen bei 7 MHz, 144 MHz und 430 MHz benutzt.
Viele andere Stationen, aus Batterien oder aus kleinen Stromaggregaten mit Strom versorgt, betreiben ein Notfunk-Netz zur Unterstützung der Rettungsaktionen und geben Informationen an JA1RL weiter.
Viele andere Stationen, aus Batterien oder aus kleinen Stromaggregaten mit Strom versorgt, betreiben ein Notfunk-Netz zur Unterstützung der Rettungsaktionen und geben Informationen an JA1RL weiter.
Auf 3525, 7030, 7043 und 7075 wurden Stationen gehört, die in Japan Notfunk betreiben. Diese Frequenzen sollten, genau wie die Notfunk-Frequenzen freigehalten werden. Es sollte auch dringend davon abgesehen werden, diese Stationen zu rufen (Bearbeitung von Notrufen abgesehen).
DM1SW
Montag, 14. März 2011
Situation nach den Katastrophen in Japan verschlimmert sich
Die Zerstörungen, die das schlimmste Erdbeben seit 140 Jahren und der dadurch verursachte Tsunami anrichteten und Teile von Nordost-Japan dem Erdboden gleich machten, sorgten auch für Störungen in Atomkraftwerken und damit auch in der Stromversorgung.
Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtete, dass die Polizei am 14. März um zehn Uhr Ortszeit offiziell bestätigte, dass 1627 Menschen den Katastrophen bisher zum Opfer fielen und 1720 Personen vermisst werden.
"Es sind bisher nur die offiziell bestätigten Zahlen und es wird erwartet, dass diese noch steigen.
Tausende Opfer, so wurde berichtet, seien an der durch den Tsunami verwüsteten Küste gefunden worden".
Eine offizielle Stelle der Präfektur Miyagi sagte, dass die Anzahl der Todesopfer alleine un Miyagi um die Größenordnung von Zehntausend steigen könnte.
Das Erdbeben mit einer Stärke von 8,9 (9,1) auf der Richterskala traf den Nordosten von Sendai am Nachmittag des 11. März und verursachte einen Tsunami.
Auf Anfrage des zentralen Notfall-Kommunikations-Komitee berichtete Ken, JA1CJP, IARU Region 3 Secretary, dass die JARL (Japanische Amateurfunkvereinigung) die HQ-Station JA1RL in Tokio und weitere HQ-Stationen in den Regionen außerhalb aktiviert hat.
Zu einem früheren Zeitpunkt wurde bereits berichtet, dass JA1RL auf 7 MHz in SSB, 144 MHz in SSB/FM und 430 MHz SSB/FM aktiv sei.
Er sagte: "Danke an die Funkamateure, die Informationen verbreitet und die Rettungsmassnahmen bisher unterstützt haben. Die Funkamateure, die aus den betroffenen Gebieten Notfunk betreiben können, sind eine Grosse Hilfe fur die Rettungsteams.
Viele Funkamateure arbeiten mit behelfsmäßiger Ausrüstung, beziehen z.B. Strom aus Autobatterien.
Viele Funkamateure arbeiten mit behelfsmäßiger Ausrüstung, beziehen z.B. Strom aus Autobatterien.
Ken, JA1CJP, berichtete: "Ein anderes Problem sind die Atomkraftwerke, bei denen das Kühlwassersystem ausgefallen ist und so der Reaktor überhitzt. Dadurch kam es zu radioaktiven Wolken, Menschen wurden aus der Umgebung evakuiert."
Das Erdbeben beschädigte auch Elektrizitätswerke, die mit Öl oder Gas betrieben wurden. Dadurch kommt es zu Engpässen in der Stromversorgung.
Das Stromversorgungsunternehmen in Tokio plant, den Strom abwechselnd in verschiedenen Bereichen abzustellen.
Durch die Stromabschaltungen wird auch der öffentliche Nahverkehr im Bereich von Tokio eingeshränkt sein oder ggf ganz zum Erliegen kommen.
Durch die Stromabschaltungen wird auch der öffentliche Nahverkehr im Bereich von Tokio eingeshränkt sein oder ggf ganz zum Erliegen kommen.
Quelle:
Mitteilung von Jim, VK3PC,
Von Greg, G0DUB, IARU Region 1 Emergency Communications Co-Ordinator, zugesendet...
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Samstag, 12. März 2011
Update 3 zu Erdbeben und Tsunami in Japan und dem Pazifikraum
Greg, G0DUB, sendete uns gerade eben folgende Informationen:
Großflächige Zerstörung durch Erdbeben und Tsunami
Es ist 24 Stunden her, dass das schlimmste Erdbeben der letzten 140 Jahre den Nordosten von Sendai mit einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala erschütterte und einen Tsunami erzeugte.
Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtete, dass seit der Katastrophe 1300 Menschen vermisst sind oder ihr Leben verloren.
Die Leitstation der JARL (Japanischer Amateurfunkverband) ist inzwischen mit Notfunkverkehr in die Arbeiten der Rettungsdienste eingebunden.
Ken, JA1CJP, sagte, dass die Frequenzen 7 MHz SSB, 144 MHz SSB/FM and 430 MHz SSB/FM vor Ort genutzt werden.
Die Frequenz 7,043 MHz wird von JR3QHQ abgehört. Er sammelt Informationen über Schäden und setzt diese ins Internet, wo andere Hilfsdienste darauf zugreifen können.
Auf 7,075 MHz ist JL3YSP in Wakayama bereit, während auf 7,030 MHz als Notfunkfrequenz in Japan (japanischer Bandplan) JA7RL (Leitstation JARL) bereit ist.
Japan hat ca. 1,3 Millionen Funkmateure, die aber bisher nicht zwangsläufig mit Notfunk in Berührung kamen.
Ken, JA1CJP, berichtet, dass der Notfunk in Japan komplett ehrenamtlich betrieben wird. Bisher gibt es darüber hiaus hier nur wenig organisierten Notfunk, wie wir es in DL z.B. von Notfunk-Deutschland e.V. kennen, JA7RL ist aber hier eines der gut organisierten Teams.
73 de DM1SW
Großflächige Zerstörung durch Erdbeben und Tsunami
Es ist 24 Stunden her, dass das schlimmste Erdbeben der letzten 140 Jahre den Nordosten von Sendai mit einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala erschütterte und einen Tsunami erzeugte.
Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtete, dass seit der Katastrophe 1300 Menschen vermisst sind oder ihr Leben verloren.
Die Leitstation der JARL (Japanischer Amateurfunkverband) ist inzwischen mit Notfunkverkehr in die Arbeiten der Rettungsdienste eingebunden.
Ken, JA1CJP, sagte, dass die Frequenzen 7 MHz SSB, 144 MHz SSB/FM and 430 MHz SSB/FM vor Ort genutzt werden.
Die Frequenz 7,043 MHz wird von JR3QHQ abgehört. Er sammelt Informationen über Schäden und setzt diese ins Internet, wo andere Hilfsdienste darauf zugreifen können.
Auf 7,075 MHz ist JL3YSP in Wakayama bereit, während auf 7,030 MHz als Notfunkfrequenz in Japan (japanischer Bandplan) JA7RL (Leitstation JARL) bereit ist.
Japan hat ca. 1,3 Millionen Funkmateure, die aber bisher nicht zwangsläufig mit Notfunk in Berührung kamen.
Ken, JA1CJP, berichtet, dass der Notfunk in Japan komplett ehrenamtlich betrieben wird. Bisher gibt es darüber hiaus hier nur wenig organisierten Notfunk, wie wir es in DL z.B. von Notfunk-Deutschland e.V. kennen, JA7RL ist aber hier eines der gut organisierten Teams.
73 de DM1SW
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Update 2 zum Erdbeben und Tsunami Japan
Folgende Info kam gerade von der IARU (Samstag, 12.3.2011 um ca 09:40 UTC):
Es ist nun bekannt, welche Frequenzen in Japan von den Funkamateuren für den Notfunk benutzt werden:
7043 kHz SSB, 7075 kHz SSB
Auf 7030 kHz, eine Notfunkfrequenz nach dem japanischen Bandplan, wird durch JA7RL (HQ-Station der JARL) Notfunkbetrieb durchgeführt.
Eine dringende Bitte an alle Funkamateure: Bitte haltet die genannten Frequenzen frei und achtet auch auf den anderen Frequenzen auf schwache Stationen, die evtl in Japan Notfunkbetrieb machen!
Es ist nun bekannt, welche Frequenzen in Japan von den Funkamateuren für den Notfunk benutzt werden:
7043 kHz SSB, 7075 kHz SSB
Auf 7030 kHz, eine Notfunkfrequenz nach dem japanischen Bandplan, wird durch JA7RL (HQ-Station der JARL) Notfunkbetrieb durchgeführt.
Eine dringende Bitte an alle Funkamateure: Bitte haltet die genannten Frequenzen frei und achtet auch auf den anderen Frequenzen auf schwache Stationen, die evtl in Japan Notfunkbetrieb machen!
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Update zum Erdbeben in Japan und zum Tsunami im Pazifik
Freitag, 11.3.2011, 23:31 Uhr UTC
Jim Linton, VK3PC, IARU Region 3 Notfunk-Koordinator, verbreitete folgende Informationen:
In den Medien wird berichtet, dass Mobiltelefonnetze und auch das Festnetz nach dem Erdbeben zusammengebrochen ist. Auch die Stromversorgung ist in vielen Teilen Japans unterbrochen. Allerdings arbeiten die Rettungsdienste unter Hochdruck.
Icko Suzuki, JA1BPA, berichtete der ARRL aus Tokio, dass Notfunkbetrieb in Japan normalerweise auf dem 40m-Band und auf den VHF-Frequenzen statt finden; normale DX-Frequenzen seinen also nicht betroffen. Zudem könnte aber auch auf 7,130, 14,230 und 21,230 MHz Notfunkbetrieb statt finden, berichtete die ARRL.
Die Tsunamiwellen breiten sich mit verschiedenen Auswirkungen im pazifischen Raum aus. Einige Länder konnten keine erhöhten Wellen registrieren, während aber andere Gegenden außergewöhnlich hohe Wogen registrierten und auch einige Sachschäden zu verzeichnen waren.
In Nordamerika werden Wellen in Höhe von 1-2 Metern in anderen Regionen lediglich Wellenhöhen von ca 1 Meter erwartet.
In den USA haben ARES / RACES auf 3,964 MHz und SATERN auf 14,265 MHz ein Notfunk-Netz aktiviert.
Die Wellen sollen Peru um ungefähr 2:51 Uhr UTC am 12. März erreichen, die andauernden Nachbeben lassen jedoch erwarten, dass es weitere Tsunamis geben könnte.
Neben den erwähnten Notfunkaktivitäten scheint es bisher keine weiteren Aktionen von Funkamateuren zu geben, allerdings sollte darauf geachtet werden, wie sich die Situation weiter entwickelt.
73 de DM1SW
Jim Linton, VK3PC, IARU Region 3 Notfunk-Koordinator, verbreitete folgende Informationen:
In den Medien wird berichtet, dass Mobiltelefonnetze und auch das Festnetz nach dem Erdbeben zusammengebrochen ist. Auch die Stromversorgung ist in vielen Teilen Japans unterbrochen. Allerdings arbeiten die Rettungsdienste unter Hochdruck.
Icko Suzuki, JA1BPA, berichtete der ARRL aus Tokio, dass Notfunkbetrieb in Japan normalerweise auf dem 40m-Band und auf den VHF-Frequenzen statt finden; normale DX-Frequenzen seinen also nicht betroffen. Zudem könnte aber auch auf 7,130, 14,230 und 21,230 MHz Notfunkbetrieb statt finden, berichtete die ARRL.
Die Tsunamiwellen breiten sich mit verschiedenen Auswirkungen im pazifischen Raum aus. Einige Länder konnten keine erhöhten Wellen registrieren, während aber andere Gegenden außergewöhnlich hohe Wogen registrierten und auch einige Sachschäden zu verzeichnen waren.
In Nordamerika werden Wellen in Höhe von 1-2 Metern in anderen Regionen lediglich Wellenhöhen von ca 1 Meter erwartet.
In den USA haben ARES / RACES auf 3,964 MHz und SATERN auf 14,265 MHz ein Notfunk-Netz aktiviert.
Die Wellen sollen Peru um ungefähr 2:51 Uhr UTC am 12. März erreichen, die andauernden Nachbeben lassen jedoch erwarten, dass es weitere Tsunamis geben könnte.
Neben den erwähnten Notfunkaktivitäten scheint es bisher keine weiteren Aktionen von Funkamateuren zu geben, allerdings sollte darauf geachtet werden, wie sich die Situation weiter entwickelt.
73 de DM1SW
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