Greg, G0DUB, sendete uns gerade eben folgende Informationen:
Großflächige Zerstörung durch Erdbeben und Tsunami
Es ist 24 Stunden her, dass das schlimmste Erdbeben der letzten 140 Jahre den Nordosten von Sendai mit einer Stärke von 8,9 auf der Richterskala erschütterte und einen Tsunami erzeugte.
Ken Yamamoto, JA1CJP, berichtete, dass seit der Katastrophe 1300 Menschen vermisst sind oder ihr Leben verloren.
Die Leitstation der JARL (Japanischer Amateurfunkverband) ist inzwischen mit Notfunkverkehr in die Arbeiten der Rettungsdienste eingebunden.
Ken, JA1CJP, sagte, dass die Frequenzen 7 MHz SSB, 144 MHz SSB/FM and 430 MHz SSB/FM vor Ort genutzt werden.
Die Frequenz 7,043 MHz wird von JR3QHQ abgehört. Er sammelt Informationen über Schäden und setzt diese ins Internet, wo andere Hilfsdienste darauf zugreifen können.
Auf 7,075 MHz ist JL3YSP in Wakayama bereit, während auf 7,030 MHz als Notfunkfrequenz in Japan (japanischer Bandplan) JA7RL (Leitstation JARL) bereit ist.
Japan hat ca. 1,3 Millionen Funkmateure, die aber bisher nicht zwangsläufig mit Notfunk in Berührung kamen.
Ken, JA1CJP, berichtet, dass der Notfunk in Japan komplett ehrenamtlich betrieben wird. Bisher gibt es darüber hiaus hier nur wenig organisierten Notfunk, wie wir es in DL z.B. von Notfunk-Deutschland e.V. kennen, JA7RL ist aber hier eines der gut organisierten Teams.
73 de DM1SW
Samstag, 12. März 2011
Update 3 zu Erdbeben und Tsunami in Japan und dem Pazifikraum
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