Zwei Naturkatastrophen machen den Einwohnern Indonesiens zu schaffen. Erst erschütterte ein Erdbeben die Region, dass einen Tsunami auslöste, dann spukte ein Vulkan Lava und Asche. Wegen dieser Ereignisse boten die Funkamateure in Indonesien ihre Hilfe an.
ORARI (Organisasi Amatir Radio Indonesia) International Affairs Coordinator, Wisnu Widjaja YB0AZ berichtete, dass Funkamateure bei den beiden Katastrophen unterstützen. "Sie wurden in den Katastrophengebieten tätig und boten der Regierung und den Kommunen in den betroffenen Gebieten ihre Unterstützung an."
Medien berichteten, dass 170 Menschen durch das Erdbeben und den darauf folgenden Tsunami starben, 400 Personen würden noch vermisst. Ein Erdbeben mit der Stärke 7,7 vor der Westküste Sumatras hatte die Katastrophe verursacht.
Auf der Insel Java, mehrere hundert Kilometer entfernt, wurden 29 Menschen beim Ausbruch des Vulkans Mount Merapi getötet, fast 42.000 Menschen mussten Notunterkünfte aufsuchen.
Durch die Abgelegenheit der betroffenen Gebiete und die schlechte Kommunikationsinfrastruktur vor Ort werden die Funkamateure wohl noch länger in Aktion sein.
Frei übersetzt von DM1SW aus einem Artikel von Jim Linton VK3PC, Vorsitzender, IARU Region 3 Disaster Communications Committee.
Samstag, 6. November 2010
Naturkatastrophen in Indonesien
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